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neustrelitz-erleben.de

Zusammen gegen rechts: Wir für Demokratie und Vielfalt - Neustrelitzer Bündnis ruft zur Demonstration am 28. Januar auf

Friedensgebet in der Stadtkirche und vielfältiges Programm mit Musik und szenischer Lesung durch das Theater

Das Bündnis #unteilbar mv - Solidarisches Neustrelitz ruft für Sonntag, den 28. Januar 2024, um 14:30 Uhr zum Friedensgebet in der Stadtkriche und ab 15 Uhr auf dem Neustrelitzer Markt zu einer erneuten Demonstration für Demokratie und Vielfalt und gegen zunehmende rechtsextreme Tendenzen in der Gesellschaft auf.

"Wir reihen uns damit erneut in die bundesweiten Proteste gegen den Rechtsruck und das weitere Erstarken der AfD ein", sagt Sprecher Christoph Feldkamp. Der zweite Sprecher  Falk Jagszent ergänzt: "Es ist wichtig, dass die Menschen auf die Straße gehen, um unsere demokratischen Errungenschaften zu verteidigen. Wir wollen auch keinen gesellschaftlichen Rückfall in Zeiten erleben, in denen alles, was nicht der Mehrheitsnorm entspricht, ausgegrenzt wird und sich nicht mehr erwünscht fühlt."

Ablauf 

14.30 Uhr
Friedensgebet in der beheizten Stadtkirche, unter anderem mit Schauspieler Felix Erdmann

15.00 Uhr
Begrüßung auf dem Markt durch die 1. stellvertretende Stadtpräsidentin Kathleen Supke
Musikbeitrag

Demonstrationszug über die Strelitzer Straße über den Kreisel zum Mahnmal für die Opfer des Faschismus am Bahnhof, dort Schweigeminute anlässlich des Holocaust-Gedenktags. Rückweg über die Augustastraße zum Markt.

gegen 16.00 Uhr
Wortbeiträge und Musik auf dem Markt. Sprechen werden unter anderem Christian-Arnold Krüger vom Verein Queer Strelitz e.V. und ein Vertreter der Theater- und Orchester Gmbh (TOG).

anschließend  ca. 16.45 - 17.00 Uhr
Szenische Lesung mit Schauspielern der TOG in der beheizten Stadtkirche: 
GEHEIMPLAN GEGEN DEUTSCHLAND
Die investigative Redaktion von CORRECTIV veröffentlichte am 10. Januar eine Recherche rund um ein Treffen, von dem niemand erfahren sollte: AfD-Politiker, Neonazis und  finanzstarke Unternehmer kamen im November 2023 in einem Hotel bei Potsdam zusammen. Sie planten nichts Geringeres als die Vertreibung von Millionen von Menschen aus Deutschland. CORRECTIV war auch im Hotel – und hat das Treffen dokumentiert.

Die Menschen werden gebeten, friedlich und kreativ mit Plakaten und weiteren Ideen ein Zeichen zu setzen:

Wir sind mehr!

Am Freitag, dem 26. Januar 2024, besteht von 15 bis 18 Uhr im Kunsthaus die Möglichkeit, gemeinsam Plakate zu gestalten. 

 

Foto unten (Stadt Neustrelitz):
Mit einer Mahnwache beteiligten sich am 21.01.2024 zahlreiche Menschen auf dem Marktplatz Neustrelitz an bundesweiten Demonstrationen gegen gegen Rassismus, Antisemitismus und Rechtsextremismus.